Sie streicht über den Polster,trommelt eine ungeduldige Melodie und überlegt ob sie duschen soll. Keine schwierige Frage. Sie sehnt sich nach warmen Wasser auf der Haut, danach zu spüren wie Tropfen sich an den Wimpern und Augenbrauen fangen. Sie will nicht nachher Frieren, auch nicht für einen kurzen Moment, diese idee ist jetzt, in diesem Moment unerträglich. Für die Einfachheit der Situation denkt sie unverhältnismäßig lange nach. Der Gedanke an Kälte gewinnt mehr an Schrecken.
Nach Minuten kommt ihr eine neuer Gedanke: Sie will das Schöne, hat Angst danach etwas zu Leiden.